Draußen sein ist schön – Mückenstiche und Zecken gehören allerdings zu den Dingen, auf die man dabei gerne verzichten kann. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst Du das Risiko von Mücken- und Zeckenstichen reduzieren.
Hier findest Du praktische Tipps für Garten, Freizeit und Urlaub – und erfährst, worauf es beim Schutz vor Mücken und Zecken ankommt.
Stechmücken orientieren sich bei der Suche nach einem Wirt unter anderem an ausgeatmetem Kohlendioxid, Körpergerüchen und weiteren Reizen. Einfach nur das Licht auszuschalten, ist deshalb kein zuverlässiger Mückenschutz.
Es gibt aber einige einfache Maßnahmen, mit denen Du es den kleinen Plagegeistern schwerer machen kannst.
Insektengitter an Fenstern und Türen sind eine einfache Möglichkeit, Stechmücken aus Wohn- und Schlafräumen fernzuhalten. Wichtig ist, dass die Gitter möglichst dicht abschließen und regelmäßig auf kleine Öffnungen kontrolliert werden.
Gerade in den warmen Monaten kannst Du so lüften, ohne den Mücken gleichzeitig die Tür zu öffnen.
Stechmücken können bereits kleine Mengen stehenden Wassers zur Eiablage nutzen. Deshalb lohnt es sich, mögliche Brutstätten rund ums Haus im Blick zu behalten. Gießkannen und andere Gefäße können nach Gebrauch geleert und Regentonnen möglichst mückendicht abgedeckt werden.
Auf Vogeltränken musst Du deshalb natürlich nicht verzichten – gerade an heißen Tagen sind sie wichtige Wasserstellen für Vögel und andere Tiere. Das Wasser sollte jedoch regelmäßig vollständig ausgetauscht und die Tränke dabei gereinigt werden. So bleibt die Wasserstelle erhalten, während sich Mückenlarven dort möglichst nicht ungestört entwickeln können.
Ein Gartenteich muss wegen der Mücken natürlich nicht verschwinden. In einem naturnahen Teich leben zahlreiche Tiere, die sich auch von Mückenlarven ernähren.
Was wir nicht empfehlen: Spülmittel oder andere Hausmittel ins Teichwasser geben. Damit können auch andere Wasserorganismen geschädigt werden.
Lange Kleidung kann die für Stechmücken erreichbare Hautfläche reduzieren. Besonders in Zeiten mit vielen Mücken können lange Ärmel, lange Hosen und geschlossene Schuhe deshalb einen zusätzlichen Schutz bieten.
Für unbedeckte Haut kann zusätzlich ein geeignetes Insektenrepellent verwendet werden.
Bei Repellents kommt es nicht nur auf den verwendeten Wirkstoff an, sondern auch auf die richtige Anwendung. Wie viel Produkt aufgetragen werden soll, wie häufig die Anwendung wiederholt werden kann und für welche Altersgruppen ein Produkt geeignet ist, kann sich unterscheiden.
Deshalb gilt: Beachte immer die Anwendungshinweise des jeweiligen Produktes.
Und noch etwas: Mehr ist nicht automatisch besser. Ein Repellent sollte so angewendet werden, wie es für das jeweilige Produkt vorgesehen ist.
Weitere Informationen zu Stechmücken und zum Schutz vor mückenübertragenen Erkrankungen findest Du beim Robert Koch-Institut.

Bei der Wirtssuche spielen unter anderem ausgeatmetes Kohlendioxid und Körpergerüche eine Rolle.
Nur weibliche Stechmücken nehmen eine Blutmahlzeit auf. Die darin enthaltenen Nährstoffe werden für die Entwicklung der Eier benötigt. Männliche Stechmücken stechen nicht.
Sowohl männliche als auch weibliche Stechmücken nutzen zuckerhaltige Pflanzensäfte beziehungsweise Nektar als Energiequelle.
Je nach Mückenart reichen bereits kleine Wasseransammlungen als Brutstätte. Deshalb können auch Gefäße im Garten eine Rolle spielen.
Neben heimischen Arten breiten sich inzwischen auch gebietsfremde Arten wie die Asiatische Tigermücke in Deutschland aus.
Zecken gehören leider für viele Menschen zum Draußensein dazu – beim Wandern ebenso wie beim Spaziergang, bei der Gartenarbeit oder beim Spielen auf der Wiese.
Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko eines Zeckenstichs reduzieren.
Einen alten Mythos können wir direkt aus der Welt schaffen:
Zecken fallen nicht von Bäumen und sie springen auch nicht.
Der in Deutschland weit verbreitete Gemeine Holzbock wartet vor allem in Gras, Gebüsch und bodennaher Vegetation auf einen geeigneten Wirt. Beim Vorbeigehen können die Tiere abgestreift werden.
Geschlossene Schuhe und Kleidung, die möglichst viel Haut bedeckt, können es Zecken erschweren, eine geeignete Stichstelle zu erreichen. In Bereichen mit vielen Zecken kannst Du zusätzlich die Hosenbeine in die Socken stecken.
Helle Kleidung hat dabei einen ganz praktischen Vorteil: Zecken lassen sich darauf leichter erkennen.
Repellents können einen zusätzlichen, zeitlich begrenzten Schutz gegen Zecken bieten. Entscheidend ist auch hier, das jeweilige Produkt entsprechend seiner Kennzeichnung und den Anwendungshinweisen zu verwenden.
Nach einem Aufenthalt im Grünen solltest Du Deinen Körper gründlich nach Zecken absuchen. Bei Kindern gilt das natürlich genauso.
Zecken suchen häufig erst nach einer geeigneten Stelle zum Stechen. Ein frühes Entdecken kann deshalb verhindern, dass es überhaupt zum Stich kommt.
Besonders aufmerksam solltest Du unter anderem Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeugen, Bauchnabel, Leistenbereich und Kniekehlen kontrollieren.
Eine Zecke sollte möglichst schnell entfernt werden. Dafür kannst Du beispielsweise eine Pinzette oder ein geeignetes Zeckenentfernungsinstrument verwenden.
Die Zecke möglichst hautnah greifen und langsam herausziehen. Öl, Klebstoff oder andere Mittel solltest Du nicht auf die Zecke geben. Anschließend kann die Einstichstelle beobachtet werden.
Wenn nach einem Zeckenstich auffällige Hautveränderungen oder andere Beschwerden auftreten, solltest Du das ärztlich abklären lassen.
Ausführliche Informationen zum Schutz vor Zecken und zur richtigen Entfernung findest Du beim Robert Koch-Institut.
Das RKI bestätigt hier unter anderem lange, geschlossene Kleidung, in die Socken gesteckte Hosenbeine, Repellents, das anschließende Absuchen des Körpers und die umgehende Entfernung gefundener Zecken als Präventionsmaßnahmen.
Zecken können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Zu den bekanntesten durch Zecken übertragenen Erkrankungen in Deutschland gehören Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Das Risiko ist dabei nicht überall gleich. Die ausgewiesenen FSME-Risikogebiete können sich verändern. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht deshalb regelmäßig eine aktuelle Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland. Ob eine FSME-Impfung für Dich oder Deine Kinder sinnvoll beziehungsweise empfohlen ist, solltest Du anhand der aktuellen Empfehlungen mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt besprechen.

Sie gehören zu den Spinnentieren. Erwachsene Zecken besitzen acht Beine.
Deshalb sprechen wir fachlich von einem Zeckenstich.
Sie halten sich überwiegend in bodennaher Vegetation auf und gelangen bei Kontakt auf Menschen oder Tiere.
Nach dem Kontakt kann sie zunächst auf dem Körper umherwandern und nach einer geeigneten Stichstelle suchen.
Eine gefundene Zecke sollte möglichst rasch entfernt werden.
Ob beim Grillen, im Garten, beim Sport oder im Urlaub: Mücken und Zecken können einem die Zeit draußen ziemlich vermiesen. Mit ZEDAN findest Du verschiedene Insektenschutzprodukte für Erwachsene und Kinder – passend zu Situation und Insektendruck.


100 ml

100 ml

12 ml




