Zeckenschutz
Beitragsinhalt
Zeckenschutz
Zeckenbiologie
Verhaltenstipps
Kleidung
Repellents
Impfungen
Nach dem Biss
Krankheitsüberträger

Zeckenbiologie

Zecken, auch Holzböcke genannt, gehören nicht zu den Insekten. Ihre acht Beine weisen sie als Spinnentiere aus; noch genauer sind sie Milben. Da sie feuchte Bedingungen bevorzugen treten sie am häufigsten in der gemäßigten Klimazone auf, und hier wiederum vor allem in den feucht-warmen Jahreszeiten, also im Frühsommer und Herbst. Sicher ist man aber nur bei Temperaturen unter ca. 7°C.

Zecken haben keinen speziellen Lebensraum, sondern können überall in der Vegetation lauern, also auf Bäumen, in Sträuchern, langem und kürzerem Gras, auf Gartenpflanzen, in der Laubstreu etc.

 

Zecken benötigen Säugetierblut für ihre Entwicklung. Schon die aus den Eiern geschlüpften Larven (ca. 1mm) suchen nach einem Wirt für ihre erste Mahlzeit. Dabei ist der Mensch nur einer von vielen möglichen Opfer. Andere können Mäuse, Vögel, Igel, Füchse, Rehe etc. sein, aber auch unsere herumstreifenden Haustiere. Ist die Larve vollgesogen, lässt sie sich fallen und häutet sich zur Nymphe. Nach einer weiteren Mahlzeit wird sie zum adulten Tier. Nach dem dritten Angriff legt das Weibchen Eier. Vollgesogene Weibchen können bis zu 1,5 cm lang werden. Je nach der Verfügbarkeit von Wirten dauert der Zyklus mehrere Jahre.

 

Zecken haben keine Augen, sondern finden ihre Opfer über spezielle an den Beinen befindliche Organe, die auf chemische, thermische und mechanische Reize reagieren. Zecken fühlen und riechen also, wenn ein möglicher Wirt in ihre Nähe kommt und klammern sich fest, wenn sie abgestreift werden, oder lassen sich fallen.



 
powered by www.barg-it.de